Vom 24. bis 26. März 2026 findet die XPONENTIAL Europe zum zweiten Mal in Düsseldorf statt. Nach der erfolgreichen Premiere 2025 mit 200 Ausstellern aus über 30 Ländern präsentiert die Leitmesse erneut Innovationen für autonome Technologien und Robotik. Als Connectivity-Partner sorgt Vodafone mit einem privaten 5G-Campus-Netz für die technologische Grundlage spektakulärer Live-Demonstrationen.
1. Vodafone ist auch 2026 wieder Connectivity-Partner der XPONENTIAL Europe. Was macht diese Partnerschaft für Sie strategisch besonders wertvoll?
Michael Bösinger: "Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig sichere und zuverlässige Verbindungen über das Mobilfunknetz sind. Gerade im Bereich Verteidigung, bei autonomen Systemen und im Robotik-Umfeld braucht es stabile Netze – ohne sie funktioniert nichts. Wir bringen unser Netz und unsere Technik ein und arbeiten eng mit anderen zusammen, damit alles reibungslos läuft."
2. Welche Rolle spielt die XPONENTIAL Europe für Vodafone, um eigene Innovationsprojekte im Bereich 5G und autonomer Systeme im internationalen Umfeld sichtbar zu machen?
Stephan Schneider: "Die XPONENTIAL Europe ist in diesem Jahr für Vodafone eine wichtige Bühne, um Defense-nahe Innovationsprojekte rund um 5G international zu zeigen. Hier kommen Unternehmen, Behörden, Forschung und Start-ups zusammen. In diesem Umfeld können wir zeigen, wie unsere Lösungen im echten Leben funktionieren. Wir machen deutlich, dass unsere Technik – wie Mobile Private Networks, 5G und sichere IoT-Verbindungen – nicht einzeln, sondern gemeinsam als starke Infrastruktur wirken. Besonders wichtig ist uns, dass die Besucher unsere Innovationen direkt erleben können, nicht nur darüber hören."
3. Das von Ihnen bereitgestellte 5G-Campus-Netz ist eine zentrale Grundlage für die Messe. Welche konkreten Vorteile bietet es Ausstellern und Besuchern und welche Erfahrungen aus 2025 fließen hier ein?
Michael Bösinger: Das 5G-Campus-Netz von Vodafone sorgt dafür, dass Aussteller und Besucher auf der Messe eine stabile, schnelle und vor allem latenzarme Verbindung haben. Aussteller können damit zum Beispiel Roboter oder ferngesteuerte Geräte sicher und direkt vor Ort zeigen. Besucher erleben, wie solche Technik in der Praxis funktioniert. Aus den Erfahrungen von 2025 wissen wir, wie wichtig eine stabile Verbindung und eine gute Überwachung des Netzes sind. Diese Erkenntnisse nutzen wir, um das Netz 2026 noch besser zu machen – besonders die sogenannten ‚missionskritischen‘ Anwendungen.
4. Welche Innovationen oder Anwendungsbeispiele im Zusammenspiel von 5G und autonomen Systemen dürfen wir 2026 erwarten?
Stephan Schneider: "Dazu gehört der Einsatz von Robotern oder ferngesteuerten Geräten, die über ein eigenes 5G-Netz gesteuert werden. Auch Künstliche Intelligenz spielt eine Rolle, zum Beispiel bei der Übertragung von Video- und Lagebildern für Sicherheit und Verteidigung. Diese Innovationen zeigen, wie stabile und sichere Netze helfen, schneller Entscheidungen zu treffen und die Resilienz von Systemen zu erhöhen."
5. Ein wichtiger Aspekt ist die Datensicherheit im Campus-Netz. Warum ist dieser Punkt für Vodafone so zentral und wie heben Sie sich hier von Standardlösungen ab?
Michael Bösinger: "Vor allem im Defense-Umfeld – und das ist ja ein Schwerpunkt unseres Messeauftritts –sind Datensicherheit und Souveränität Grundvoraussetzungen. Vodafone setzt deshalb auf private Netze mit klarer Datenhoheit, definierten Sicherheitsarchitekturen und kontrollierten Zugängen. Unsere Lösungen sind von Beginn an für missionskritische Anwendungen ausgelegt und gehen damit deutlich über klassische Public-Network-Ansätze hinaus. So schaffen wir eine sichere und vertrauenswürdige Grundlage für sensible und regulierte Einsatzszenarien."
6. Sowohl die Messe Düsseldorf als auch Vodafone sind in der Region fest verankert. Welche Rolle spielt diese lokale Verbundenheit in einer internationalen Partnerschaft wie der XPONENTIAL Europe?
Stephan Schneider: "Die enge Verbindung von Vodafone und der Messe Düsseldorf mit der Region hilft uns, eng mit hier ansässigen Partnern zusammenzuarbeiten. Sie führt aber auch dazu, dass globale Innovationen stark von lokalem Know-how profitieren. Besonders im Defense- und Behördenumfeld spielt Vertrauen, Nähe und regulatorisches Verständnis eine zentrale Rolle. Durch unsere regionale Stärke und internationale Erfahrung können wir neue Technologien praxisnah demonstrieren und zugleich global positionieren."
7. Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welche Rolle wird Konnektivität – von 5G bis zu künftigen Technologien – im Ökosystem autonomer Systeme spielen?
Michael Bösinger: "Konnektivität ist das Nervensystem autonomer Systeme. 5G ermöglicht bereits heute Echtzeitkommunikation und bildet die Grundlage für sichere und effiziente Abläufe. In Zukunft werden Konnektivität und Netztechnologien noch stärker durch Edge-Integration, resiliente Architekturen und vorintegrierte Netze ergänzt. Autonome Systeme werden nur dannerfolgreich funktionieren, wenn Konnektivität sicher, souverän und missionskritisch ausgelegt ist –daran arbeiten wir täglich."
8. Was begeistert Sie persönlich am meisten an der XPONENTIAL Europe und an der Rolle von Vodafone als Connectivity-Partner?
Stephan Schneider: "Mich begeistert an der XPONENTIAL Europe, dass ich neue Technologien direkt erleben kann – nicht nur als Idee, sondern im echten Einsatz. Als Mitarbeiter von Vodafone freue ich mich, dass ich dazu beitrage, diese Innovationen sicher und zuverlässig möglich zu machen. Es ist spannend zu sehen, wie 5G und autonome Systeme zusammenarbeiten und echte Lösungen für die Praxis entstehen. Das zeigt mir ganz konkret, wie wichtig unsere Arbeit ist."