Gab es besondere Momente oder Begegnungen auf der Messe, bei denen Ihr Stand oder Ihre Zugehörigkeit zum German Pavilion eine Rolle gespielt hat?
Ein besonderes Erlebnis war ein Besuch von Entscheidungsträgern aus dem US-Infrastrukturumfeld, die explizit die Qualität deutscher Technologien betonten und sich durch die Bündelung im German Pavilion gezielt informieren wollten. In diesem Zusammenhang konnten wir unsere Lösung vorstellen und direkt einen Folgetermin vereinbaren. Ohne den Pavilion wäre es zu dieser Begegnung möglicherweise nicht gekommen.
Wenn Sie an kommende Veranstaltungen denken – wie wahrscheinlich ist es, dass Sie sich wieder für eine Beteiligung im German Pavilion entscheiden würden? Was wäre Ihnen dabei besonders wichtig?
Eine erneute Teilnahme über den German Pavilion ist für uns sehr wahrscheinlich. Die Kombination aus professioneller Betreuung, gutem Standort und starker Sichtbarkeit ist überzeugend. Besonders wichtig ist uns dabei die internationale Kommunikation im Vorfeld und die Möglichkeit, gezielt Besucher auf den Pavilion aufmerksam zu machen – das hat bereits in Houston hervorragend funktioniert.
Was würden Sie anderen deutschen Unternehmen raten, die überlegen, zum ersten Mal über den German Pavilion auszustellen?
Unbedingt machen! Der German Pavilion ist der ideale Einstieg, um Märkte außerhalb Europas zu erkunden – professionell, gut organisiert und mit hoher Wirkung. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet das Format eine hervorragende Plattform, um sich sichtbar, kompetent und eingebunden zu präsentieren. Der Aufwand wird durch die Reichweite und Wirkung mehr als kompensiert.
Wenn Sie auf Ihre Erfahrungen mit dem German Pavilion auf der XPONENTIAL in Houston zurückblicken – wie ordnen Sie in diesem Zusammenhang die Einführung der XPONENTIAL Europe in Düsseldorf ein? Welche Bedeutung könnte dieses neue Format für deutsche und europäische Unternehmen haben – z. B. im Hinblick auf Marktchancen, Zugänglichkeit oder internationale Relevanz?
Die Einführung der XPONENTIAL Europe in Düsseldorf ist ein sehr sinnvoller Schritt. Sie ermöglicht es deutschen und europäischen Unternehmen, internationale Sichtbarkeit zu erlangen – ohne den logistischen Aufwand einer US-Reise. Gleichzeitig stärkt sie Europa als Innovationsstandort im Bereich unbemannter Systeme. Für FlyNex kann dieses Format ebenfalls wieder eine großartige Gelegenheit sein, unsere Plattform in einem internationalen, aber lokal zugänglichen Rahmen zu präsentieren.
Wichtig aus unserer Sicht für den Erfolg ist das hochwertige Konferenzprogramm, welches in Houston einen großen Mehrwert im allgemeinen Marktverständnis geschaffen hat.
Welche Rolle könnte die XPONENTIAL Europe aus Ihrer Sicht für Unternehmen spielen, die – wie Sie – Softwarelösungen im Bereich Vermessung/Inspektion für europäische Märkte anbieten?
XPONENTIAL Europe kann ein zentraler Knotenpunkt für Anbieter wie FlyNex werden. Die Messe bringt Technologieanbieter, Anwender, Regulierer und Forschungseinrichtungen zusammen – genau die Partner, mit denen wir neue Lösungen für digitale Inspektionen und Vermessung entwickeln. Wir sehen großes Potenzial, unsere Softwarelösungen dort gezielt für europäische Zielmärkte weiterzuentwickeln und neue Kooperationen zu starten.